Komplementär-Psychiatrie &
Komplementär-Psychosomatik
Von Separation zu Integration
Von Fachspezifika zum ganzheitlichen Blick und Verbindung
Von der Trennung der Fächer zum Miteinander
Wozu Komplementärpsychiatrie und -Psychosomatik?
Viele Betroffene und Behandler, die mit der Psychosomatik Berührungspunkte haben, leiden unter:
- begrenzten Symptom-Besserungen unter klassischen Ansätzen
- häufiger Therapieresistenz oder unzureichendem Ansprechen auf die typischen Behandlungsverfahren
- Medikamentenunverträglichkeiten oder sehr komplexen Körper-Psyche-Situationen
- Wechsel- und Nebenwirkungen, die unzureichend erkannt werden
- anhaltenden Symptomen trotz Therapie.
Diese können sein:
- Quälende Körperschmerzen, Rücken- und Kopfschmerzen, Nackenverspannungen
- Gelenkschmerzen, Rheuma, Fibromyalgie
- Magen-Darm- und Verdauungsverstimmungen, Blähungen, Müdigkeit nach dem Essen ("Reizdarm"), Heißhungerattacken
- Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, Leistungseinbrüchen, mangelnder Belastbarkeit
- Überforderung, emotional und körperlich, Dünnhäutigkeit, "Übersensibilitäten"
- Schlafstörungen, einem Gefühl wie "unter Strom" nachts, nächtlichem Aufwachen (3-4 Uhr) und Früherwachen (5-6 Uhr), bleierner Müdigkeit Vormittags, Störung des Tag-Nacht-Rhythmus
- Freudeverlust, Lustlosigkeit, Depressivität
- "Nervöses Herz", Unruhe, Schwitzen und Nervosität, Anspannung
- Ängste, Sorgen, gedankliche Belastungen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen (Blutzucker, Cholesterin, Leberverfettung...)
- Hitzewallungen, Kältegefühle, unklare Hautreaktionen
- Brennende Schmerzen, Ameisenkribbeln und unklare Missempfindungen der Haut
- Sehstörungen, Schwindel, Kreislaufbeschwerden
- uvm.
Die evidenzbasierte (Schul-)Medizin bietet fundierte und wegweisende Behandlungsansätze.
Doch auch mit bester Umsetzung der Leitlinien bessern sich unzureichend viele Patienten.
In der Psychiatrie gibt es hohe Raten fehlender Ansprechbarkeit auf leitliniengerechte Therapie.
60% Therapieresistenz bei Depressionen und 30% bei Angsterkrankungen sind die Norm.
Bei stetiger Zunahme chronischer psychischer Erkrankungen bedeutet das mangelnde Linderung bei Millionen Betroffener alleine in Deutschland.
Hier geht man von 17% Betroffener für chronische Schmerzen aus. Leider greifen auch hier die leitliniengerechten Ansätze oft zu kurz.
Wirft man den Blick auf ergänzende und andere Verfahren, etwa die Traditionelle Europäische Meidzin, die funktionelle (Stress-)Medizin, integrative Ansätze, Ernährungs- und Fastenmedizin, Naturheilkunde, Homöopathie, Psychotraumatologie, weitet sich der Blick.
Durch eine sinnvolle Kombination unterschiedlicher Herangehensweisen lässt sich das individuelle Behandlungskonzept detaillierter und ursachen-spezifischer formen.
Hierdurch werden wir nicht nur einer individualisierten Therapie gerecht, da kein Mensch dem anderen gleicht, sondern kombinieren multi-modal einander ergänzende Elemente für verschiedene Aspekte der Erkrankung.
Unser Anspruch ist, diese Ansätze sinnvoll miteinander zu kombinieren, um individuelle Vorgehen zu erleichtern, Nebenwirkungen zu mildern, und mehr Gesundung zu fördern.
Was ist Komplementär-Psychiatrie &
Komplementär-Psychosomatik?
Die Komplementär-Psychiatrie &
Komplementär-Psychosomatik
fasst ein breites Spektrum von Behandlungsmethoden zusammen, die auf ergänzenden Modellen und unterstützenden Sichtweisen der Entstehung von psychiatrischen und psychosomatischen Syndromen und deren Behandlung basieren als alleine jene der klassischen Psychiatrie / Psychosomatik (Schulmedizin).
Es herrscht kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch, ein Miteinander an Ansätzen und Methoden mit dem Ziel der Besserung psychiatrischer und psychosomatischer Beschwerden.
So wird am Beispiel einer Depression oder einer Angstsymptomatik von einem Syndrom, d.h. einem Symptomkomplex, mit unterschiedlichen möglichen Auslösern bzw. dem Konglomerat von verschiedenen Ausgangsbedingungen und Faktoren ausgegangen.
Diese Symptomatik kann einerseits
- schulmedizinsich z.B. mit dem Einsatz eines Antidepressivums,
- psychotherapeutisch mit der Behandlung zu Grunde liegender emotionaler Muster, und
- komplementär-psychiatrisch mit der Behandlung zudem vorliegnder Dysbalancen behandlet werden.
Zu letzteren können etwa hormonelle Dysregulationen, Mikronährstoffmängel, eine Störung der Darm-Hirn-Achse, Behandlung unerkannter Infektionen oder toxischer Belastungen gehören, die ich der Schulmedizinischen versorgung nicht standardmßig erfasst werden.
Hierzu bedarf es anderer Untersuchungsmethoden und Behandlungen, als sie in der Schulmedizin gelehrt werden. Ergänzende Fachdisziplinen können hier etwa die funktionelle Medizin, Umweltmedizin, Umweltzahnmedizin oder Ernährungsmedizin sein.
Unsere Haltung
In unserem Ansatz lernen wir voneinader und ergänzen unser Wissen aus unterschiedlichen Fachbereichen.
Unser Motto lauet:
Fachdisziplinen sind hervorragend. Ihre Integration in eine Gesamt-Behandlungsstrategie ist überragend gut!
Wir stehen für eine Sichtweise, die:
- Die Punkte verbindet,
- die gegenseitige Beeinflussung bei chronischen Krankheitsbildern versteht,
- gemeinsam an einem Strang zieht.
Wir blicken weiter, betrachten Symptome unvoreingenommen, versuchen sei neu zu verstehen und so sinnvolle Ansätze zu verbinden.
Dabei betrachten wir den Menschen als körperlich-biologisches, psycho-emotionales, soziales und spirituelles Wesen. Alle Bereiche sind notwendig, um den Menschen in seiner Geamtheit zu erfassen und so auf Störungen im komplexen System präventiv und therapeutisch einzugehen.
Definitionsgemäß werden diese weiterreichenden Ansätze ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt.
Die Psycho - Körper- Gebiete
(Somato-psychische und psycho-somatische Symptome)
Psychiatrische und neurologische Symptome, wie emotionale und kognitive Störungen, ADHS, Demenz, Depression, Schlafstörungen:
Sie alle können durch biologische Phänomene der Komplementärpsychosomatik mitbedingt sein. Dadurch ergeben sich neue Präventions- und Behandlungsansätze.
Beispiele für die Verbindung aus Psyche UND Komplementärmedizin sind:
Psycho-:
- Endokrinologie
- Immunologie
- Infektiologie / -Parasitologie
- Metabolismus (Stoffwechsel)
- Traumatologie
- Umwelttoxikologie
- Physiologie (HWS / Atlas)
- Gastroenterologie
- Orthomolekularmedizn
- Homöopathie
- Diätetik
Die Psychoinfektiologie ist ein Gebiet, das sich mit der Wechselwirkung Psyche – Entzündung - Infektionen beschäftigt.
Wir wissen, dass Entzündungen (Inflammation) die gemeinsame Schnittstelle zwischen psychischen Symptomen wie Depression, Ängsten, neurokognitiven Störungen wie Vergesslichkeit und körperlichen Immunsystemaktivierungen darstellen.
Je mehr Entzündung im Körper, desto höher das Depressionsrisiko. Je größer die Depression, desto wahrscheinlicher gibt es erhöhte Entzündungsparameter (Zytokine, CRP).
Eine bedeutendes Risiko sind frühe Traumatisierungen. Diese erhöhen das Risiko sowohl für körperliche Entzündungen im Erwachsenenalter als auch für die psychiatrischen Variablen.
So ähnlich verhalten sich Auswikungen auf das Hormonsystem, metabolische Entgleisungen, Einwirkung von Umwelttoxinen und die Darm-Hirn-Achse.